Rotationsprobenhalter mit M4-Gewinde für HITACHI

Rotationsprobenhalter mit M4-Gewinde für HITACHI
118,80 € *

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  • GL29961-H
Dieser Rotationsprobenhalter nach Pohl 2010 (“A scanning electron microscopy holder for vewing... mehr
Produktinformationen "Rotationsprobenhalter mit M4-Gewinde für HITACHI"

Dieser Rotationsprobenhalter nach Pohl 2010 (“A scanning electron microscopy holder for vewing different angles of a single specimen.” Microsc.Res.Tech.73, 1073-1976) erlaubt es, eine Probe, die sich an bzw. „aufgespießt auf“ einer z.B. Minutiennadel-Spitze befindet, um 360° zu drehen. Diese Drehung geschieht über eine Stellschraube, die sich am Ende der Drehachse befindet.

Aufbau:
a) Winkelhalter (Aluminium) mit Stiftfüßchen oder M4-Gewinde mit eingesetzter Drehachse. Diese wird über eine Stellschraube gedreht und hat über der Elektronenfallenöffnung eine abgeflachte Seite (mit M4-Gewinde siehe "Hitachi").

b) Elektronenfalle mit rechteckiger Öffnung. Dieser Zylinder ist innen mit Leit-Kohlenstoff
bestrichen, um Rückstreuelektronen zu vermeiden.

Maße: 25 mm breit, 33 mm tief und 28 mm hoch.

Der Zylinder ist mit dem Winkelhalter nicht fest verbunden. Je nach der Länge von verwendeten z.B. Minutiennadeln kann er entsprechend fixiert werden, damit das Ende der Nadel über der Elektronenfallen-Öffnung positioniert ist. Diese Fixierung geschieht z.B. mit Hilfe eines Leit-Tabs oder eines Stückchens des doppelseitig klebenden Kohlebandes, auf das der Zylinder geklebt wird.

Eine z.B. Minutiennadel wird auf der abgeflachten Drehachse angebracht: durch ein zurechtgeschnittenes Stückchen Leit-Tab, auf das die Nadel aufgepresst wird, oder durch einen Zyanacrylatkleber (Sekundenkleber) in dem die Nadel festgehalten wird. Letzterer lässt sich wieder lösen, indem man erneut einen Tropfen auf die Klebefläche tropft – dieser löst die Verbindung zur Dreh-Achse und man kann die Nadel mit dem Präparat in einem geeigneten Gefäß archivieren.

Alle Teile des Rotationshalters sollten vor einer Verwendung gründlich von Schmutz und Fett (Fingerkontakt) gereinigt werden.

Die Minutiennadeln können an der Spitze entweder mit Nagellack, Tempfix, Leit-C oder Leitsilber versehen werden, um das Präparat anzuheften. Je nach elektrischer Leitfähigkeit des Präparates kann das Präparat samt Nadel vor der Anwendung besputtert werden.

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